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Blog – Update 2020 part 2

Ende Mai habe ich meinen letzten Blog verfasst. Doch nun ist wieder etwas Zeit verflogen und ich kann euch ein kleines Update geben! 

So richtig in Fahrt gekommen ist die Triathlon-Saison noch nicht und das wird sie 2020 wohl auch nicht mehr. Letztendlich ist es einfach schwierig in der Corona-Situation etwas zu planen, zumal die Gesundheit aller an erster Stelle stehen sollte. Meiner Meinung nach zumindest 🙂 So trainiere ich weiter fleißig und freue mich auf ein paar Rennen 2020, aber noch viel mehr auf faire Rennen in der fernen Zukunft! Wenn es nämlich Rennen gibt, sollten auch alle starten können. 

Doch das nur vorweg. Was ist wirklich seit Ende Mai passiert? 

 

Road to Schweich 

Eines Sonntags hatte ich Lust auf etwas Neues. Also bin ich mit dem Rad einfach drauf los gefahren. Anstatt wieder Zuhause endete meine Route in Schweich. Aus Saarbrücken ging es über den Hermeskeil an die Mosel. Den Rest erledigte der Zug, sodass ich am Ende des Tages wieder in Saarbrücken ankam. 

Gut das ich etwas Geld und meinen Mundschutz dabei hatte 🙂 

 

Wochenende in den Vogesen

Schon zwei Mal war ich in Géradmer, einer kleinen Stadt in den Vogesen. Und weil Justus noch nie dort war, war es nun an der Zeit ihm dieses schöne Fleckchen Erde näher zu bringen. Von Freitag bis Montag packten wir unsere sieben Sachen und machten uns auf in Richtung Frankreich. 

Geschwommen sind wir, bei herrlichstem Wetter, im See. Gelaufen wurde um den See und Rad gefahren in den Bergen 🙂 

Ich konnte Justus sogar davon überzeugen mehr Rad zu fahren, als er sollte (Sorry Dan). Aber die Route des Cretes und den Grand Ballon muss man einfach gefahren sein! 

Ansonsten haben wie die Sommerrodelbahnen der Region unsicher gemacht, und wer dachte man kann aus einigen Bahnen nicht raus fallen, der hat sich getäuscht. Ich bin doch sehr unsanft aus der Bahn geflogen ;( 

Bonus des Kurztrips: meine Eltern sind zusammen mit meinen Brüder auf dem Weg in den Sommerurlaub gewesen und haben in der Nähe einen Zwischenstopp gemacht, sodass wir gemeinsam einen Abend verbringen konnten. 

 

Deutschlandreise 

Stop 1 – Leipzig 

Die erste Station unserer Deutschlandreise war das IAT in Leipzig. Zwei Tage Leistungsdiagnostik sollten neue Daten über unseren Trainingsstand geben. So schwitzen wir in der „Kammer des Schreckens“ bevor wir uns weiter auf den Weg Richtung Osten machten. 

Stop 2 – Kienbaum 

Hinter Berlin liegt mitten im Grünen das bescheidene Örtchen Kienbaum samt gleichnamigem Bundesleistungszentrum. Der zweite Stop unserer Reise. Für eine Woche begleiteten wir den Nachwuchskader der Nationalmannschaft. 

Doch bevor wieder etwas ruhiger trainiert wurde, stand noch der Swim&Run der 1. Triathlon Bundesliga an. 800m Schwimmen und 5km Laufen galt es zu absolvieren, egal an welchem Ort der Welt. Die besten drei Frauen des Teams kamen dann in die Wertung, sodass der Tagessieg ermittelt werden konnte. So siegten wir als EJOT Team Buschhütten an diesem Tag 🙂 

Danach folgte eine Woche ordentliches Training in Kienbaum, wobei wir kurz vor der Abreise noch ein 8km Einzelzeitfahren veranstalteten. Etwas offensiv angefahren, konnte ich dennoch den Tagessieg bei dem Frauen mitnehmen 😉 So viel Laktat habe ich auf jeden Fall lange nicht mehr gespürt! 

Alles in allem war es eine lustige Woche und auch der Spaß kam nicht zu kurz, wobei ich jedoch sagen muss, dass ich nicht zum Kunstturnen wechseln werde 🙂

Stop 3 – Frankfurt 

Die Zeit verging mal wieder viel zu schnell und schon waren wir in Frankfurt. Abends um 19.30 Uhr angekommen, wurden schnell die Rennräder in die Radtasche gepackt, bevor wir pünktlich um 20.00 beim Abendessen saßen. 

Eine Schulfreundin ist zur Zeit in Frankfurt, sodass ich es mir nicht nehmen lassen wollte, sie wenigstens kurz zu sehen. 

Morgens um 6.00 Uhr waren wir dann schon wieder auf den Beinen auf dem Weg in Richtung Flughafen. 

 

Ab in den Westen – Portugal 

Von Frankfurt ging es über Lissabon in die portugiesische Provinz nach Avis. Doch der Ort hat wenig mit der Autovermietung zu tun, denn Autos sind dort definitiv Mangelware. Auf meiner 70km Solotour zB habe ich nicht ein einziges Auto gesehen. Ich muss sagen, seeeeehr entschläunigend 🙂 

So sah das Training aber glücklicherweise dann doch nicht aus! 

Da es Tagsüber bis zu 40C hatte, versuchten wir das Training möglichst in den Morgen- oder Abendstunden zu absolvieren. 

Der Tagesablauf war somit immer relativ identisch: Laufen – Frühstück – Schwimmen – Mittag – Lernen – Radfahren. 

Natürlich war es nicht immer so, aber im großen und ganzen passt das ganz gut.

An dem ein oder anderen Tag ging es anstatt in den Pool auch ins Freiwasser. Der See direkt am Hotel ist wirklich riesig gewesen. Aus dem Grund machten wir an einem der „Ruhetage“ noch einen Bootsausflug, um das Ausmaß zu erahnen. Da durfte selbst ich das Steuer übernehmen 🙂 

Ansonsten haben wir viel trainiert und die Vorzüge des klimatisierten Hotels genossen bzw. uns eine Abkühlung im Hotelpool genehmigt! 

Ah und nicht zu vergessen, das Schnecken-Essen. Außergewöhnlich, aber ich fand sie sehr lecker.

Nun freue ich mich aber wieder zuhause zu sein und wenn es News gibt, werde ich berichten. 

Lina