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1. Bundesliga Finale Hannover + Studenten WM

Ohne Laptop schreibt es sich tatsächlich nicht ganz so gut, sodass mein Blog zu Hannover und der Studenten WM jetzt etwas länger gedauert hat. 

Wer mir auf Instagram folgt, der hat die ganze Sache ja auch schon mitbekommen  🙂 

1.Triathlon Bundesliga 

Das letzte Rennen der Bundesliga fand in Hannover statt. Wieder einmal ein Team Event. Bei der 2×2 Paarstaffel haben wir zu zweit einen Triathlon absolviert & mindestens 3 Athletinnen mussten das Ziel am Ende erreichen. Etwas kompliziert zu erklären, aber mal so grob das System 🙂 

Bei uns im Team Berlin machten Lara & Nelly den Anfang und Celine & ich waren dann das 2. Paar. Ca. an Position 10 machten wir beide uns auf die Reise. 

Der Plan war, dass ich für Celine schwimme + Rad fahre, sodass sie ihre Laufstärke ausspielen kann. Lief dann auch ziemlich gut. 

Beim Schwimmen schafften wir es ein Team zu überholen, bevor ich auf dem Rad den Turbo zünden konnte. So hart Rad gefahren bin ich lange nicht mehr 🙂 

Nach dem Radfahren „noch“ auf Position 4. lief Celine das Ganze noch auf den 2. Platz!

Platz 2 und unsere erstes Podium der Saison🥰 In der Endabrechnung der Tabelle könnten wir uns sogar noch von Platz 6. auf den 4. Platz  vorschieben 😎 

Also ein sehr sehr cooles Wochenende & ein toller Abschluss der 1. Bundesliga. 

Studenten WM 

Die Studenten WM war leider nicht ganz so erfolgreich wie ich es mir im Vorhinein erhofft hatte. Aber dennoch bin ich froh überhaupt an der Startlinie gestanden zu haben, da ich dran doch so meine Zweifel hatte. 

Nach dem Rennen in Hannover bin ich leider krank geworden (kein Corona), aber so richtig richtig fit habe ich mich leider nicht mehr gefühlt. Da helfen eine 24h Anreise und ein anderes Land mit ungewohnten Essen natürlich auch nicht, um wieder gesund zu werden. So genoss ich also mehr die warme Luft anstatt mich auf den Wettkampf vorzubereiten. Am Morgen des Rennens ging es mir dann wenigsten so gut, dass ich dachte: Probiere es wenigstens mal, wenn gar nix geht musst du eben raus gehen. 

Zu meiner Überraschung schaffte ich sogar den Sprung in die erste Radgruppe, doch sobald ich wirklich Gas geben wollte, wollte mein Körper nicht.  So wurde das Rennen mehr wie eine Trainingseinheit und beim Laufen joggte ich noch gemütlich ins Ziel, da ich dennoch ein paar Punkte mitnehmen wollte und wir nach dem Radfahren einen kleinen Vorsprung hatten. Letztendlich kam ich als 15. ins Ziel. Hört sich gar nicht schlecht an, jedoch hätte hätte …, ein besseres Ergebnis war gesund sowas von drin! 

Mit dem deutschen Damenteam aber konnten wir den Tag dennoch vergolden 🙂 Zu dritt haben wir eine gute Leistung insgesamt zeigen können, sodass wir in der Teamwertung den 1. Platz belegt haben.

Und auch am nächsten Tag durfte ich noch einmal starten. Im internationalen der FISU startete auch ich im Team-Relay. Es ging mir zwar nicht wesentlich besser, mein Gesundheitszustand verschlechterte sich aber über Nacht auch nicht (das kam später). So zeigten wir alle vier erneut eine solide Leistung und belegten am Ende den 5. Platz. 

Die Rückreise sollte dann noch zu einem kleinen Höllentrip werden. 40h später, 3 Kilo leichter (…) und mit nichts im Magen, war ich Montagabend endlich wieder zu Hause. Meinem Magen geht es immer noch nicht wieder 100% gut, meine Erkältung/ Infektion ist aber glücklicherweise so gut wie verschwunden. 

Ein bisschen gedulden muss ich mich also noch, bevor das Training wieder los geht. 

Wenn alles gut läuft starte ich dann noch am 9.10 beim EC Ceuta bevor es in die USA zur 70.3 Weltmeisterschaft geht!

Drückt mir also die Daumen, dass ich schnell gesund werde. 

Bis dahin, 

Lina 

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Trainingslager & Bundesliga

Es geht „Schlag auf Schlag“. Das Bundesliga Rennen am Schliersee ist erst drei Wochen her und dennoch gibt es wieder etwas zu schreiben.

Direkt nach dem Rennen ging die Reise weiter in die Schweiz. St. Moritz war für rund drei Wochen das Ziel. Auf einer Höhe von 1800m habe ich mich auf die zweite Saisonhälfte vorbereitet. Es wurden viele Grundlagenkilometer gesammelt, doch auch ein wenig Schnelles habe ich in meinem Trainingsplan vorfinden können.

Da ich erst einmal in der Höhe trainiert habe und leider ehr schlechte Erfahrungen damit gemacht habe, bin ich wirklich vorsichtig gewesen. Heißt also: „langsam an“ und schön auf die Herzfrequenz achten. Zudem habe ich mein WHOOP ordentlich studiert und geschaut was meine Sauerstoffsättigung so macht. Ist man nämlich nicht an die dünne Höhenluft gewöhnt, so nimmt diese zunächst ab. Schnelle Einheiten sind erst einmal hinten anzustellen. Ende der ersten Woche fühlte ich mich aber immer wohler in der Höhe und ein paar spezifische Einheiten, um das Bundesliga Rennen in Nürnberg vorzubereiten, wurden gewissenhaft abgespult.

Sonst gibt es nicht so viel Spektakuläres aus den Bergen. Die Fotos sehen ja immer mehr nach Urlaub aus, doch trainiert würde auch 🙂 Einen Klettersteig am Entlastungstag sind wir dann aber doch gegangen!

Jetzt aber zum Bundesliga Rennen in Nürnberg, welches ein sehr spezielles Format bereithielt. Zunächst musste ein Prolog (250m Schwimmen – 6km Rad – 1,5km Laufen) & 1,5h später eine Verfolgung (500m Schwimmen – 12km Rad – 3,5km Laufen) absolviert werden, insgesamt vom Umfang eine Sprintdistanz. Nach dem ersten Rennen war also wenig Zeit, um sich auf das zweite Rennen vorzubereiten. Bei der Verfolgung starteten wir mit dem jeweiligen Abstand aus dem Prolog.

Die beiden Rennen liefen ganz gut:) Nach dem Prolog lag ich auf Platz 13. In der Verfolgung musste ich leider noch 3 Plätze abgeben, bin aber auch mit dem 16. Platz zufrieden. Das beste Bundesligaergebnis der Saison von mir und auch mit dem Team konnten wir erneut den 6. Platz belegen.

Jetzt ist wahrscheinlich eine kleinere Wettkampfpause angesagt. Der Afrikacup in Tangier/ Marokko wurde leider abgesagt. Weiter geht es auf jeden Fall bei der Bundesliga in Hannover und dann bei der FISU World University Triathlon Championship in Brasilien.

Bleibt gesund, Lina

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Bundesliga Schliersee

Es war wieder soweit, die 1. Triathlon Bundesliga lud zu ihrer dritten Station. Nachdem ich das Rennen in Berlin zugunsten der Arbeit ausgelassen hatte, war ich also wieder am Start. Danke an das Team Berlin 🙂

Nach dem Sieg beim 70.3 in Luxemburg gab ich dem Körper zwei Wochen Sportpause, um Verletzungen zuvorzukommen und der Saison ein „Break“ zu geben. Nachteil: bis zum Rennen am Schliersee trainierte ich ebenfalls „nur“ zwei Wochen. Kurze Schnellbesohlung vor dem Rennen also 🙂

Im Gegensatz zum Training lief das Schwimmen deutlich besser im Wettkampf. Ich kam an Position 14 aus dem Wasser und nach 1,5km saß ich in der 1. Radgruppe. Hinterher hätte man sich den Stress nicht machen müssen, denn bis zum Berg rollten wir mit 70 Watt durch die Gegend. Irgendwie hatten doch alle etwas schiss vor dem Berg zur 2. Wechselzone. Dieser war 4km lang und hatte durchschnittlich 9% Steigung. Die ersten 2km konnte ich noch in der Spitzengruppe mitfahren, musste dann aber dem hohen Tempo am Berg Tribut zollen. So wechselte ich in der 2. Gruppe in die Laufschuhe. Das Laufen lief dieses Mal wirklich gut und ich konnte mein Tempo ordentlich bis ins Ziel laufen. Am Ende ein 21. Platz und der 5. Platz mit dem Team 🙂

Jetzt steht ein 3-wöchiger Trainingsblock an, bevor es in Nürnberg weitergeht. Der vierten Station der 1. Bundesliga.

Grüße Lina

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Sieg Ironman 70.3 Luxemburg

Erste Mitteldistanz und gleich ein Sieg. Es hat sich also gelohnt in Luxemburg:) Schon länger hatte ich mit einer Mitteldistanz geliebäugelt und da Luxemburg in der Nähe ist, gab ich dem Ganzen ein go.

Das Rennrad wurde in den Wochen vorher immer mal wieder gegen das Zeitfahrrad ausgetauscht, um sich ein wenig an das neue Rad zu gewöhnen. Gerne wäre ich vorher etwas mehr gelaufen. Nach dem Rennen der 1. Triathlon Bundesliga im Kraichgau (leider gibt es keinen Block dazu, aber mit dem 6. Platz konnten wir ein sehr gutes Ergebnis mit dem TeamBerlin einfahren) hatte ich ein paar Probleme mit dem Knie und der Knochenhaut, sodass ich eine Laufpause eingeschoben habe. Es hat sich gelohnt, da ich keine größeren Probleme bekommen habe, aber definitiv haben längere Läufe in der Vorbereitung gefehlt. 21km können ganz schön lang werden:)

Die Vorbereitung auf Luxemburg lief sonst störungsfrei und ich habe mich mega auf das Rennen gefreut. Auch wenn es nur ein Triathlon ist, war vieles ungewohnt. Da man schon am Vortag sein Rad sowie die Wechselbeutel in der Wechselzone abgibt, musste ich mir doch so meine Gedanken machen. Wie viele Gels in welchen Beutel, den Platz dafür finden, Socken fürs Laufen einpacken, Fahrrad-Platz in der Wechselzone merken (bei mehr als 2000 Rädern ist Orientierungssinn gefragt), …

Jetzt aber zum Rennen selber: zum Schwimmstart sortierte ich mich in die erste Startgruppe ein. Da es einen Rolling-Start gab konnte sich der Startplatz selber ausgesucht werden. Ganz nach vorne wollte ich nicht, da ich ein paar Männer vorschwimmen lassen wollte. So ganz ist der Plan nicht aufgegangen. Am Ende kam ich mit der schnellsten Schwimmzeit aller Damen und der 3-schnellsten Zeit insgesamt aus dem Wasser.

So sprang ich doch als 2-3 Agegrouper*in auf das Rad. Den schnellen Jungs konnte ich nicht folgen und ich wollte am Anfang auch nicht überpacen. Insgesamt hat das Radfahren gepasst, ein paar mehr Watt wäre ich aber schon gerne gefahren. Ich denke aber, wenn ich einen anderen Sattel habe und etwas mehr Erfahrung auf dem Rad, wird das auch funktionieren. Zwischen km 60-70 wurde es etwas zäh, doch auch diese Phase ging vorüber 🙂 So lag nach 90 Radkilometern nur noch ein Halbmarathon vor mir.

Eine wenig Respekt hatte ich vor der Distanz schon, da ich ja keine langen Läufe gemacht hatte. Dennoch fühlte ich mich nach dem Radfahren ganz gut und ich lief meine Wunsch-Geschwindigkeit einfach mal los. 4km lief es auch super – bis zur Verpflegungsstation. Danach kämpfte ich mit der Geschwindigkeit und vor allem mit der Hitze. Mit durchschnittlich 35 Grad war Mitte Juni Hochsommer angesagt. So joggte ich mehr bis Kilometer 18, bevor die Beine für die letzten 3km wieder ihren Job taten.

Nach 4:50:50h stolpere ich kaputt aber glücklich ins Ziel.

Mit der Zeit durfte ich mich über Platz 1. in meiner AK, Platz 2. aller Agegroup Frauen und Platz 8. aller Frauen (mit den Profis zusammen) freuen. Zudem konnte ich insgesamt noch unter die Top100 laufen. Ich hatte mir im Voraus das Ziel gesetzt <5h zu bleiben und <1:45h den Marathon zu laufen. Die gesetzten Ziele habe ich erreicht:)

Weiterhin habe ich mit meinem Sieg das Ticket zur 70.3 WM in St. Georg/ Utah USA gelöst. Bis zur WM Ende Oktober habe ich nun ein paar Monate Zeit an meiner Radposition zu arbeite & vielleicht sind es ja auch 10 Grad kälter. Ich würde mich freuen 🙂

Danke für die Unterstützung, bleibt gesund!

Lina

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Trainingslager Freiburg, Superleague Singapur & Europacup Caorle

Nach dem letzten Rennen in Melilla ist ziemlich viel passiert und da ich den Blog doch ganz gerne schreibe, ist es Zeit ein wenig Licht ins Dunkle zu bringen 🙂 

Trainingslager

Über Ostern ging es zusammen mit dem saarländischen Landeskader ins Trainingslager nach Freiburg. Leider bin ich nach dem Rennen in Melilla krank geworden und habe die erste der zwei Wochen nur ein wenig Radfahren können. Ins Wasser habe ich mich mit meiner Erkältung nicht getraut und Laufen ist ja auch immer so eine Sache. In der zweiten Woche ging es aber echt ordentlich, sodass ich noch ein paar tolle Einheiten absolvieren konnte. Auch die Ruhetage haben wir ausgenutzt, um etwas in der Gruppe zu unternehmen. Bowlen macht echt Spaß, Profi werde ich aber definitiv nicht mehr 🙂 Jedenfalls hat das Trainingslager mega Bock gemacht und ein riesiges Dankeschön an die STU, dass ich wieder mit am Start sein durfte!

Superleague Arena Games

Nicht geplant war mein Start beim finalen Rennen der Arena Games der Superleage in Singapur. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich dort am Start sein durfte. So ging der Flieger über Amsterdam nach Singapur. Dort angekommen traf einen das Wetter mitten ins Gesicht. 35 Grad und 85% Luftfeuchtigkeit sind schon eine Hausnummer. 

Zum Rennen selber: dieses bestand aus einem Vorlauf, einem Repechage und dem Finale, wobei sich die besten 10 für letzteres qualifizierten.

„Kurz“ das Rennformat erklärt: 

Vorlauf 

200m Schwimmen – 4km Rad auf der Rolle – 1km Laufen auf dem Laufband – ca. 2min Pause – Start nach Rückstand: 200m Schwimmen – 4km Rad auf der Rolle – 1km Laufen auf dem Laufband – wer als erstes im Ziel ist hat gewonnen 

Repechage

200m Schwimmen – 4km Rad auf der Rolle – 1km Laufen auf dem Laufband – ca. 2min Pause – Start nach Rückstand: 200m Schwimmen – 4km Rad auf der Rolle – 1km Laufen auf dem Laufband – wer als erstes im Ziel ist hat gewonnen

Finale 

200m Schwimmen – 4km Rad auf der Rolle – 1km Laufen auf dem Laufband – ca. 2min Pause – 1km Laufen auf dem Laufband – 4km Rad auf der Rolle – 200m Schwimmen – ca. 5min Pause – Start nach Rückstand: 200m Schwimmen – 4km Rad auf der Rolle – 1km Laufen auf dem Laufband – wer als erstes im Ziel ist hat gewonnen

Also doch etwas komplizierter 🙂 

Am Freitagmittag war der Vorlauf. Schwimmen und auch Laufen waren ziemlich nice, beim Radfahren auf der Rolle hatte ich aber leider so meine Probleme. Es ist etwas anderes als auf der Straße zu fahren, sodass ich zu viel Zeit verloren habe. Jedenfalls war klar, dass ich nach dem ersten Durchgang niemals die Top 2 erreicht hätte, sodass beim 2. Triathlon Körner für das Repechage am nächsten Tag gespart wurden. 

Mein Ziel für Singapur, das Finale zu erreichen, habe ich im Repechage leider nicht erreicht ;( Irgendwie war beim Radfahren der Wurm drin, zumindest hatte ich einfach keinen Druck auf dem Pedal. So verpasste ich das Finale um einen Platz und wurde am Ende 11te.

EC Caorle

Aber genug zu Singapur. Am Mittwoch ging es direkt weiter nach Freiburg. Donnerstags machten wir uns dann auf den Weg nach Caorle zum Europacup. Das ich mit meinem Wettkampfrad fahren konnte habe ich Dienstags in der Früh noch nicht geglaubt. Auf dem Rückweg aus Singapur hatte ich einen Zwischenstopp in Paris. Leider habe ich meinen Anschlussflug verpasst, da die netten Menschen uns am Flughafen nicht vorlassen wollten. Wir bekamen also eine Umbuchung auf einen späteren Flug nach Frankfurt. Mein Radkoffer leider keine ;( Jedenfalls kam dieser nicht in Frankfurt an.  Kurzerhand reaktivierte ich also mein Winterrad in ein Wettkampfrad. Schutzbleche ab, WK-Laufräder aufbauen sowie eine ordentliche Wäsche waren von Nöten. Glücklicherweise kam dann doch noch das neue Bike, sodass ich dieses im Eiltempo aufbauen konnte und damit in den Zug stieg. 

Zum Rennen in Caorle: es war so cool 🙂 Das „Wichtigste“ vorweg, ich belegte Platz 21. Ziemlich genau das, was momentan möglich ist. 

Ich kam in der Spitzengruppe aus dem Wasser und wechselte mit dieser auf die Laufstrecke. Das Radfahren war dieses Mal tatsächlich ziemlich anspruchsvoll. Die 20km waren auf 6 Runden verteilt, wobei es in jeder Runde 3. Wendepunkte und genauso viele Kreisverkehre gab. Es wurde unrund gefahren und ständig gab es Stürze, dass ich echt froh war heile vom Rad zu steigen. 

Beim Laufen ist, wie bekannt, noch viel Potenzial und ich weiß, dass ich schneller Laufen kann. In der zweiten Laufrunde habe ich dennoch ein paar Plätze gut machen können und insgesamt passt der Lauf zu dem derzeitigen Training. Ich bin also zufrieden und freue mich auf mehr Rennen in dieser Saison. 

Was kommt als Nächstes? 

  • Bundesliga Kraichgau am 28.05 
  • Europacup Coimbra 11.06 

Bis dahin, 

Lina

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Europacup Melilla

Zeit ein paar Zeilen zu meinem Europacup in Melilla zu schreiben. Die Wochen nach dem Rennen waren doch ziemlich voll gepackt und eine kleine Erkältung hält mich immer noch zurück. So sitze ich also im Trainingslager und genieße die sommerlichen Temperaturen auf dem Hotelbalkon und nicht während einer Laufeinheit. Aber es wird besser und heute werde ich vorsichtig die Weinberge mit dem Rennrad erkunden.

Aber zurück zum Europacup. In Melilla war ich das letzte Mal 2015 zum Junioren-Europacup. Die lange Anreise war mir somit bereits bekannt und als ich am Flughafen Melilla tatsächlich mein Rad in Empfang nehmen konnte, machte ich drei Kreuze. Dem Triathlon konnte also nichts im Wege stehen, dachte ich.

Leider wurde aus dem Triathlon nichts. Die Schlechtwetterfront kam zwar erst bei der Abreise am Montag und nicht am Sonntag, dennoch entscheid sich die Rennleitung 30min vor dem Start anstatt eines Triathlons einen Duathlon zu veranstalten. So hießt es also 2,5km Laufen – 20km Radeln – 5km Laufen. Etwas schade, da man locker hätte Schwimmen können und wir ja keine Hallensportler*innen sind.

Somit war meine sehr gute Stimmung, sagen wir mal, nur noch gut 🙂 Da ich wusste, dass ich beim Laufen ehr schlechte Karten habe, stellte ich mich auf ein hartes Radfahren ein. So kam es dann auch. Leider verpasste ich die Gruppe um ein paar Sekunden und schaffte es die Lücke beim Radfahren nicht zu schließen. Der zweite Lauf war dann richtig hart und ich wäre gerne schneller gelaufen.

Mit dem ersten Lauf und dem Radfahren bin ich aber zufrieden. Viel mehr wäre nach dem spärlichen Lauftraining nicht drin gewesen und da es doch sehr windig auf dem Rad war, hatte ich alleine leider keine Chance. Der 39. Platz ist so mit der erste Stand dieser Saison. Beim Europacup in Caorle gibt es dann hoffentlich einen Triathlon und somit ein weiteres Rennen zum reinkommen.

Jetzt heißt es gesund werden und doch noch ein paar Tage des Trainingslagers ordentlich trainieren 🙂

Frohe Ostern!

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Trainingslager Südfrankreich

Es gibt wieder ein kleines Update:) Zusammen mit dem Saarländischen Landeskader hat es mich für 10 Tage nach Südfrankreich verschlagen. Bei gutem Wetter und guter Stimmung konnte ich super trainieren und auch der Körper hat, bis auf ein wenig Muskelkater, nicht gemeckert! Wahnsinnig cool. 

Schwimmen, Radfahren, Laufen, aber Bilder sagen ja bekanntlich mehr als tausend Worte. Hier also ein kleiner Einblick in die letzten Tage. 

Ebenso haben wir uns natürlich über die aktuelle Weltgeschichte unterhalten, viel diskutiert und Köpfe geschüttelt. Jeder hat da seine Meinung, ich hoffe einfach nur, dass wieder mehr Frieden in unsere Welt kehrt! 

Ansonsten geht es Anfang April mit dem ersten Wettkampf los. Ich stehe auf der Startliste des Europacups in Melilla/ Spanien. Bis dahin wird weiter trainiert, und ich freue mich 🙂 

Stay safe, 

Lina 

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Verletzungs-Guide Bänderriss(e)

So es ist soweit, der erste Verletzungs-Guide für euch. Ich habe ein wenig überlegt, womit ich anfange, habe mich aber dann für das Aktuelle entschieden. Der letze Bänderriss meinerseits ist ja erst ein paar Tage her 🙁 

Siehe letzter Blogeintrag! 

Vorab: ich bin weder Mediziner*in noch sonst irgendwas. Ich teile lediglich meine Erfahrungen und hoffe ihr könnt daraus Inspiration bzw. neue Ansätze zur schnelleren Genesung finden 🙂 

Das wäre also auch geklärt!  

Die Verletzung

Ich gehe mal davon aus, dass den Meisten von uns die Bänder im Fuß reißen, anreißen oder diese überdehnen. Es gibt drei Außenbänder, das Syndesmoseband sowie das Innenband welche reißen können. Einhergehend mit dem Riss oder der„Überdehnung“ tritt oft ein Knochenmarködem auf (Wassereinlagerung im Knochen) sowie eine grundsätzliche Schwellung samt Blauer Flecken. 

Sofortmaßnahmen 

In dieser Reihenfolge 

  • Kühlen der betroffenen Region 
  • Hochlagern 
  • Kompression 
  • Evtl. Krücken 
  • Arzt aussuchen 
    • Ultraschall
    • Röntgen 
    • MRT (wenn man ganz sicher gehen möchte) 
  • Orthese evtl. reicht auch eine Bandage aus. Wichtig ist die Ruhigstellung des Fußes! 
  • Lympfdrainage, um die Schwellung zu reduzieren 

Behandlungsverlauf

Wichtig ist vor allem Ruhe und nur das zu tun was ohne Schmerzen möglich ist. Um die Schwellung im Fuß schnell zu verringern ist regelmäßiges Kühlen, Kompression und Hochlegen sehr wichtig. Die Belastung sollte auf ein Minimum reduziert werden und wenn eine Bandage/ Orthese getragen wird, sollte diese auch immer getragen werden, um den Fuß so ruhig wie möglich zu stellen. Insbesondere bei An-/Riss des Vorderen- bzw. Mittleren-Außenbandes ist eine 90° Grad Stellung über mehrere Wochen sehr wichtig, um ein Anwachsen der Bänder zu gewährleisten. Heißt: auch während des Schlafes ist die Orthese zu tragen. 

Ist das Syndesmoseband im Ar*** sind Krücken in den ersten Wochen zu empfehlen, da dieses das Schien- und Wadenbein zusammenhält. Ist das Syndesmoseband weg verliert das Sprunggelenk seine Stabilität, sodass bei Belastung des Fußes noch mehr kaputt gehen kann. 

Lympfdrainage/ Physiotherapie wird ein*e Mediziner*in in jedem Falle verschreiben. Diese sollte auch wahrgenommen werden. Lympfdrainage, um die Wassereinlagerungen zu verringern. Physiotherapie ist nach ein paar Wochen gut, um das Sprunggelenk zu mobilisieren und den Fuß „durchzubewegen“, damit er nicht versteift. 

Die Bewegung kann mit der Zeit gesteigert werden. Radfahren ist am Einfachsten und leichte Bewegung regt zudem den Stoffwechsel an. Nur sollte man nicht aus den Radschuhen ausklicken!!! Erstens tut es super super weh und Zweitens macht man sich alles wieder kaputt. Also besser in Turnschuhen fahren oder nur mit der gesunden Seite ausklicken (wenn man mit Klick-Pedalen trainiert). 

Ebenso ist ein wenig Spazierengehen völlig in Ordnung. Jedoch sollte beachtet werden, dass Gehen/Laufen die Bänder am meisten beansprucht, da die komplette Last des Körpers auf das Sprunggelenk wirkt. 

Wer gerne Schwimmen geht, tut seinem Fuß damit auch einen Gefallen. Durch das Wasser geht die Schwellung zurück, außerdem ist deutlich weniger Gewicht auf dem Körper. Jedoch sollte der Fuß getapet werden und kein Beinschlag gemacht werden (wer eine Wechselorthese hat, kann die natürlich auch nehmen). 

Krafttraining bzw. Athletik-Training für den Oberkörper kann zu jeder Zeit gemacht werden. Kraft für die Beine, Sprünge und Einbeinige Sachen würde ich zunächst weglassen. 

Wie ihr seht: in der Ruhe liegt die Kraft 🙂 Leider!

Abgewöhnung der Orthese

Egal welches Band und ob Anriss oder Riss, eine Orthese sollte mindestens 6 Wochen getragen werden. Die Füße tragen all unser Körpergewicht, sodass es umso wichtiger ist, dass dieser zu 100% fit ist. Eine Orthese hat den Vorteil, dass sie den Fuß wirklich ruhig stellt und eine erneutes Umknicken quasi unmöglich ist! In den 6 Wochen ist es wichtig, die Orthese auch tatsächlich zu tragen (insb. beim Schlafen). Natürlich darf man diese beim Duschen, Kühlen, … abmachen, aber je mehr man sie trägt, desto besser der Heilungsverlauf!

Eine Abgewöhnung der Orthese sollte schrittweise erfolgen. Eine Bandage für ca. 2-3 Wochen ist ganz gut, um den Fuß wieder an die Belastung heranzuführen. Danach sollte man auf Tape umsteigen. Es fühlt sich einfach sicherer an und je nachdem welches Tape genutzt wird, kann man immer weniger Spannung bzw. Tape nehmen. Zudem hat die schrittweise Abgewöhnung den Vorteil, dass die Muskeln nicht komplett „zu“ machen und man früher mit dem Laufaufbau beginnen kann. Wenn alles passt empfehle ich die ersten Läufe mit Tape zu machen und nach ca. 2 Wochen auf Kompressionssocken bzw. Stützsocken umzustellen (insb. bei Läufen im Wald). 

Ich werde nicht von Bauerfeind gesponsert, aber folgende Sachen kann ich sehr empfehlen:

Orthese: https://www.bauerfeind.de/de/produkte/orthesen/fuss/details/product/malleoloc-l3

Bandage: https://www.bauerfeind.de/de/produkte/bandagen/fuss/details/product/malleotrain-plus

Laufsocken:

https://www.bauerfeind-sports.com/de/Produktlinien/Gelenkschutz-und-Gelenkschoner/Sportbandagen/Sports-Ankle-Support-Dynamic/p/YPBF_SPF_SANKLESUD

Kurz: Orthese —> Bandage —> Tape —> Kompressionssocken o. Bauerfeind Socken

Wiedereinstieg ins Training

Schwimmen: 

  • Tape o. Orthese + Pullboy —> Pullboy —> ohne alles
  • Strecke + Intensität steigern —> nur Beine erst wenn Bewegung vollständig da und keine Schwerzen beim Beinschlag 

Radfahren: 

  • Geht immer, aber anfänglich nur lockeres Grundlagentempo 
  • wie bereits oben gesagt: Vorsicht beim Ausklicken !:) 

Laufen: 

  • Behutsame Umfangssteigerung, um andere Probleme zu minimieren (zB. Achillessehne, Hüfte, Rücken) 
  • In Minutenschritten steigern 1min – 2min – 5min- 10min – … 
  • Lauf-ABC + Lauftechnik 
  • Mit Aquajogging, Crosstrainer, evtl Alter G kombinieren bzw. ausgleichen 

Der Laufaufbau sollte mit Bedacht erfolgen! Ich bin in den ersten Wochen ca. 3x die Woche gelaufen und habe immer einen Tag Pause dazwischen gemacht. 

Angefangen bei 10x1min P.:1min über 5x2min P.:1min habe ich mich immer weiter gesteigert bis ich irgendwann 1×20-1×10-2x5min mit 1-2min Pause ohne Schmerzen laufen konnte. 

Bedenkt, dass sich eure Muskeln wieder ans Laufen gewöhnen müssen. Es kann also sein, dass ihr Muskelkater im Gluteus, dem unteren Rücken und den Waden bekommt 🙂 

Ich habe ca. 10 Wochen nach dem Bänderriss mit dem Lauftraining begonnen. Die ersten zwei Wochen bin ich mit Tape gelaufen, dann mit den Bauerfeind-Socken und lange Zeit mit Kompressionssocken. Heute laufe ich manchmal mit Kompressionssocken, wenn ich das Gefühl habe, muskulär nicht 100% fit zu sein. 

Wenn ihr Interesse an einem Aufbau habt, schreibt mir gerne 🙂 

Vorsicht ist besser als Nachsicht 🙂 

Kontrolle

Ich habe nach 2 und 6 Wochen einen Arzt aufgesucht, um zu schauen, was mein Fuß so macht. Zudem habe ich nach 6 Wochen meine Bandage verschrieben bekommen. Jedes Mal haben wir einen Ultraschall gemacht, nach 8 Wochen ein weiteres MRT (immer auch eine Kostenfrage!). Weiter wurde die Beweglichkeit des Fußes „bewertet“ bzw. kann man schnell feststellen, ob es noch Pause bedarf. Treten Schmerzen auf heißt es: Warten! 

Insbesondere zu Beginn schwillt der Fuß bei zu hoher Belastung an. Das Beobachten der Schwellung ist also ein guter Indikator was möglich ist und was vielleicht schon zu viel. Grundsätzlich gilt: normaler Menschenverstand bei der Belastungssteigerung. 

Übungen

Um die Bänder und das Fußgelenk zu stärken und es wieder Belastungsfähig zu machen ist vor allem die Fußstabilität und Balance wichtig. Anstelle von Krafttraining habe ich vorrangig Athletik-Training gemacht und mich viel auf meine Fußstabilität konzentriert. Zudem habe ich an Balance/ Gleichgewicht gearbeitet. 

Da Youtube voll mit solchen Videos ist, schaut dort einfach mal vorbei 🙂

Prävention 

  • die Richtigen Laufschuhe —> man kann nach Gefühl gehen oder auch eine Laufanalyse machen 
  • Bauerfeind- oder Kompressions-Socken 
  • Laufuntergrund wechseln
  • Alternatives Training (Alter G, Aquajogging, Crosstrainer, …) 
  • Warm-Up vor Laufen! 
  • Einlagen (ich bin aber kein Fan davon) 

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Happy New ´22 oder auch ein Lebenszeichen

Das Jahr 2021 ist längst Vergangenheit und der erste Monat des neuen Jahres ist schon fast geschafft, also zumindest zur Hälfte. Ein Update ist somit mehr als hinfällig. Viel passiert ist seit der Sportler*innen-Wahl in Vreden jedoch nicht bzw. nichts sportlich Erzählenswertes. Leider! Auf die Frage, ob ich noch Triathlon mache kann ich aber mit JA antworten 😉 

Was war also los? 

Mein angerissenes Außenband war wieder verheilt und ich konnte langsam ins Training einsteigen. Zur Vorbereitung auf die Deutschen Polizeimeisterschaften in Erbach meldete ich mich für den Triathlon hier in Saarbrücken an. Der lief auch ziemlich gut und ich konnte einen Sieg einheimsen. Yeah. 

Zwei Wochen später war es in Erbach soweit. Die DPM wird immer über die Olympische Distanz ausgetragen und Windschatten fahren ist verboten. Also lieh ich mir kurzerhand noch das nagelneue Zeitfahrrad von Justus, um diesem auch ein paar Sonnenstrahlen zu ermöglichen. 

Leider kann ich vom Rennen in Erbach wenig Positives berichten. Das Schwimmen war noch ziemlich nice und ich stieg mit der drittschnellsten Schwimmzeit aller, rund 2:30min vor der zweiten Frau, aus dem Wasser. Wir Frauen waren 5min nach dem Männern auf die 1500m lange Schwimmstrecke gestartet, sodass ich im Endeffekt im Hauptfeld der Männer in die erste Wechselzone stolperte. Danach war das Rennen leider auch schon vorbei. Auf dem Rad wollte ich meine Verpflegung zu mir nehmen, was mein Magen aber nicht wollte. So fuhr ich 40km und lief noch 8km ohne zu essen bzw. zu trinken. Dann aber musste ich mich mit einer Sauerstoffsättigung von 89% ins Abseits legen. Einziger Lichtblick: im Sani-Zelt habe ich einen alten Freund aus Triathlon-Jugend Zeiten wiedergetroffen. So sieht man sich also wieder 🙁 

Fazit des Wochenendes: super Organisation der Polizei Bawü, Olympische Distanz muss ich wohl noch üben! 

Zum Abschluss der Saison 2021 hatte ich mir ein Highlight herausgesucht, die Cross Europameisterschaften in Südtirol/ Italien. Ich wollte mal schauen, wie Crosswettkämpfe so sind. Früher bin ich viele Crossrennen gefahren und Bock gemacht hat es auch immer. Bis nach Italien bin ich aber nicht gekommen. Lina verletzt, mal wieder. 

Was war passiert? 

Kurz vor der Abfahrt gen Italien stand ein letzter Waldlauf auf dem Trainingsplan. Lina läuft einen 3m breiten Waldweg, läuft über einen Stein, fällt hin und „knickt“ um. So grob mal meine Erinnerungen daran, vielleicht bin ich auch an einer Wurzel hängen geblieben. Frau weiß es nicht mehr so genau. Ende vom Lied: ich habe direkt gemerkt, dass etwas nicht stimmt. Ich konnte nicht mehr auftreten und mein Sprunggelenk vorne wurde geradezu blau & dick. Glücklicherweise kam relativ schnell ein Ehepaar an mir vorbei spaziert, welches mir ein Taxi rufen konnte. Zu Hause schnell was Warmes angezogen und ab mit einer Freundin in die Notaufnahme. Da ich ja Stammkunde dort bin konnte der Part der Personalien schnell übersprungen werden und ich saß direkt beim Röntgen. 

Auf dem Röntgenbild war wenig zu erkennen, die Außenbänder sahen erst einmal okay aus, aber ein MRT dennoch unumgänglich. Leider war es Freitagabend und das MRT ebenfalls im Wochenende. Somit bekam ich erst einmal Krücken und einen Termin für das MRT, denn der Verdacht eines Syndesmoseband-Risses erhärtete sich, nachdem noch eine weitere Ärztin sich mein Füßchen angeschaut hatte. 

Nach dem MRT: ein wenig Glück im Unglück: das Syndesmoseband war nicht ab und schon gar nicht knöchernd abgerissen 🙂 Yeah, keine Operation! Jedoch war die Verletzung doch nicht so ohne wie ich zunächst hoffte. Zwei der drei Außenbänder waren weg und am Sprung-und Wadenbein ein Knochenmarködem. Somit hieß es tatsächlich eine Woche Krücken und viel, viel Geduld. Mal wieder. 

Was macht man also mit so viel Zeit? 

Da Justus eine kaputte Schulter hatte und ich ebenfalls lädiert machten wir das Beste aus unserer Sportpause. Urlaub! Nach ein paar Jahren ohne richtigen Urlaub taten die zwei Wochen Griechenland wirklich gut und wir ließen die Seele baumeln. Irgendwann im Oktober traute ich mich auch wieder ins Wasser und aufs Rad und seit November bin ich vorsichtig wieder zu Fuß unterwegs. Geduld und Zeit sollte man auf jeden Fall haben. Ich bin in dieser Zeit jedenfalls zu einer echten Buch- und Weinkennerin geworden 🙂 

Und der Plan für 2022? 

Ende Februar geht es zusammen mit der STU ins Trainingslager nach Südfrankreich und dann steht im April hoffentlich ein erster Wettkampf an. Zudem sind Rennen in der 1. Bundesliga geplant. Ein neues Team habe ich auch 🙂 Ab dieser Saison geht es für das Team Berlin an den Start! Darauf freue ich mich sehr.

Ansonsten möchte ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bei meinen Sponsoren für die Unterstützung bedanken! Danke danke danke 🙂 

Noch so eine Idee…

Weiterhin habe ich mir überlegt meinem Blog ein wenig mehr Leben einzuhauchen! Nach so vielen Verletzungen habe ich gedacht, ich schreibe ein wenig mehr darüber. Die Idee: „Verletzungs-Guides“. Ich werde in naher Zukunft einfach meine bzw. unsere Erfahrungen (Justus dient mir bestimmt ebenfalls als Inspirationsquelle) mit euch teilen. Mal schauen wohin das führt…

Bis dahin, Lina 

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Sportlerin des Jahrzehnts

Hallo zusammen, 

es ist mal wieder Zeit für ein Update 🙂 

Das Jahr 2021 ist schon vorangeschritten, einen Wettkampf habe ich dennoch nicht machen können.

Kurz vor der Deutschen Meisterschaft habe ich mir leider mein Außenband angerissen. Zudem hatte ich Schmerzen im Rücken und Bein. Nach einem MRT Termin konnte ich glücklicherweise einen Bandscheibenvorfall ausschließen, doch ich hatte ziemlich lange mit meinen Problemen zu kämpfen. 

Das DM-Rennen in Berlin habe ich deshalb als Zuschauerin verfolgen müssen, leider ;( 

Wann genau das nächste Rennen ansteht weiß ich noch nicht genau. So langsam kann ich aber wieder ein paar Kilometer laufen und freue mich auf die noch lange Saison. 

Außerdem war ich am letzten Wochenende mal wieder in der Heimat. In meiner Heimatstadt wurden nämlich die Sportler*innen des Jahrzehnts geehrt. 

Ich habe mich sehr gefreut, dass ich Sportlerin des Jahrzehnts geworden bin und ich durfte einen schönen Abend in Vreden verbringen. Danke an dieser Stelle an alle, die eine Stimme für mich abgegeben habe!!! 

Genießt das schöne Wetter,

Lina