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Update Europacup Melilla

Was ein Tag, was ein Rennen! Am Ende ein 4. Platz!!!
Doch ganz von vorne.  Am Sonntag war es endlich soweit, mein zweites Rennen der Saison stand an. Durch das gute Ergebnis in Portugal durfte ich Startnummer 2 tragen.
Nachdem in der Athleten Lounge der Chip und die Badekappe abgeholt wurden ging es in die Wechselzone zum Einchecken. Dadurch, dass ich Nummer zwei hatte, hatte ich meinen Wechselplatz ganz vorne und musste mir nicht sonderlich viel merken was die vierte Disziplin anging.
Mit gutem Gefühl ging es dann Richtung Meer. Nach dem Einschwimmen und Aufrufen aller Athletinnen ging es los. Ich erwischte einen guten Start und sprang als eine der Ersten ins Mittelmeer. Generell galt es sowieso mehr als die üblichen 750m zu schwimmen, da durch das flache Wasser die ersten 100m gerannt wurde bzw. Delphinsprünge gemacht wurden, und dies auch vorher mit eingeplant wurde.
Durch den guten Start konnte ich mich in der Spitzengruppe platzieren und im Wasserschatten mitschwimmen. Nach der zweiten gelben Boje mussten wir eigentlich zu einer weiteren gelben und dann zur roten Boje schwimmen. Und da passierte das Schlamassel! Die Mädels vor mir  schwammen direkt zur roten Boje und alle aus der Gruppe natürlich hinterher. Ich war als einzige der Spitzengruppe auf dem richtigen Weg , wurde aber von den Kanufahrern leider falsch zur roten Boje gewiesen. Leicht überfordert, ist ja nicht alltäglich so etwas, schwamm ich also doch zur roten Boje. Dann aber merkten alle den Fehler und wir mussten zurück zur gelben Boje schwimmen. Durch diesen Fehler waren die langsameren Schwimmer natürlich alle vor der ursprünglichen Spitzengruppe aus dem Wasser und ich verließ mir ca. 30 Sekunden Rückstand als 20 das Wasser. Somit kommt auch eine Schwimmzeit von 13 Minuten zustande.
Der Weg bis zur Wechselzone war rund 500m lang, doch ich konnte auf dem Weg zum Wechselplatz einiges an Boden gut machen. In meiner Paradedisziplin, dem Wechsel, konnte ich mit den beiden besten Wechselzeiten aufholen. Als sechste rannte ich mit meinem Fahrrad aus der Wechselzone und schaffte es mit enormen Aufwand und einer Spanierin im Windschatten auf die erste Radgruppe aufzufahren. Ein Kraftakt, der sich mit der schnellsten Radzeit aber gelohnt hat:)
Die restlichen drei Radrunden arbeiteten wir vorne ordentlich zusammen und ich konnte nach einem schnellen Wechsel als erste auf die Laufstrecke gehen. Die erste Laufrunde führte ich das Feld mit zweit weiteren Spanierinnen an, in der zweiten Runde musste ich leider abreisen lassen:( Am Ende wurden die Beine ziemlich schwer, sodass am Ende ein 4. Platz heraussprang. Leider die Holzmedaille.  Wer sich wundert, die Laufstrecke war zu lang. Über 20 Minuten bin ich dann auch nicht gelaufen 😀
Mit den Ergebnis bin unter den Rennumständen dennoch ganz zufrieden, denke aber dass ein Podestplatz drin gewesen wäre.
Die Schwimm- und Radleistung stimmt, jetzt muss es im Laufen noch besser werden! Die erste Laufrunde war wirklich super, jetzt hoffe ich, dass der Knoten auch auf den 5km platzt.
Trotzdem wieder viel gelernt. Jetzt weiß ich was ich mache wenn alle andern falsch schwimmen: einfach das machen was man für richtig hält 🙂
Insgesamt hat NRW Deutschland gut vertreten! Glückwunsch an Lena auf Platz 5, Kathi und Kathi auf 14 und 18, Jara, die eig. 11 geworden wäre, und an die Jungs mit Tim auf 14 und Kay auf 27!!!

Durch meinen 10. Platz in Quarteira und meinen 4. Platz in Melilla bin ich gerade 1. im Europaranking. Ich freue mich sehr darüber und freue mich auf die nächsten Rennen.

Ein großes Dankeschön an alle die immer an mich glauben!!!

Ergebnisse: http://www.triathlon.org/results/result/2015_melilla_etu_triathlon_junior_european_cup/269731

Berichte: http://www.nrwtv.de/index.php/aktuelles/416-nrwtv-kaderathleten-mit-guten-ergebnissen-in-murr-und-melilla

http://dtu.aktivcomm-shops.de/news/2015/2015-04/junioren-europacup-mit-den-r%C3%A4ngen-vier-f%C3%BCr-lina-v%C3%B6lker-und-f%C3%BCnf-f%C3%BCr-lena-neuburg.html

http://www.muensterlandzeitung.de/lokalsport/ahaus/Triathlon-Platz-vier-in-Melilla-Lina-Voelker-an-der-Spitze-des-Euro-Rankings;art979,2689109

http://etu.triathlon.org/news/article/spain_scoops_8_medals_in_melilla_but_top_elite_spots_go_to_germany_and_grea

Ranking: http://www.triathlon.org/rankings

Fotos: Facebook, Merche Melilla

Nach dem Rennen machten wir dann noch eine Radtour über die Grenze. Mit Reisepass gewappnet ging es Richtung Marokko. Dort fuhren wir eine kleine Runde und schauten uns entlang der Küstenstraße etwas um. Jetzt war auch ich mal in Afrika! Kann nicht jeder behaupten und eine tolle Erfahrung die ich machen durfte. Der Zwischenstopp bei Mc Donalds durfte nach dem Rennen natürlich nicht fehlen.  In fliesendem französisch (hust) bestellten wir uns “richtige” Sportlernahrung:) Erkenntnis: Big Mac, Pommes und Mc Flurry schmeckten wie immer.

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Zufrieden und Glücklich!!!
Lina

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Auf zum Europacup…

Bevor ich anfange zu schreiben muss ich mich erst bedanken!!! Ich freue mich neben Niessing und Sinnec auch Wiese&Partner als Sponsor an meiner Seite zu haben. Ohne diese wären all die Reisen nicht möglich und ich könnte nicht all die Erfahrungen sammeln. Europacups sind etwas ganz anderes als die nationalen Wettkämpfe und ich bin dankbar diese Erfahrungen sammeln zu dürfen.

Nachdem die Schule am Montag wieder angefangen hat und ich einige Klausuren wiederbekommen habe, sitze ich nun in Melilla und schreibe diesen Blog.
Am Donnerstag ging es zusammen mit 6 weiteren Sportlern aus NRW Richtung Afrika. Insgesamt sind wir alle heile auf der spanischen Enklave angekommen. Von Madrid mussten wir in eine Propellermaschine umsteigen, doch so viel Gepäck hatten die wohl nicht erwartet. Es passten zwar alle Radkoffer ins Flugzeug, aber nicht alle Laufräder haben diese Aktion so gut überstanden wie wir. Aber ein bisschen „Schwund“ ist immer!!!
Generell ein abenteuerlicher Ritt, der sich aber gelohnt hat. Und ich habe auch noch nie so ein „riesiges“ Gepäckband gesehen (ganze 5m lang und die Radkoffer haben auch die Runde gedreht ):)
Tatsächlich hat sich das Wetter seit unserer Ankuft komplett geändert.  Statt Regen haben wir 25° Grad und Sonnenschein. Bedeutet: kurze Sachen, Sonnencreme und Sonnenbrille!
Obwohl Melilla nur 4x8km groß ist, habe ich noch nie so viele Autos auf einem Fleck gesehen. Ich frage mich nur wohin die alle damit fahren wollen, wenn der Weg max. 5km lang ist. Den Sprit sollte man dennoch nach Deutschland importieren(85 Cent der Liter Diesel)! Aber wir haben es trotzdem geschafft uns die Wettkampfstrecken anzuschauen und ein bisschen die Stadt zu erkunden. Ein Flugplatz mitten in der Stadt und überall wohin man schaut sieht man Polizisten. Dennoch, die Stadt ist schön und so wurde heute ein wenig eingekauft.
Morgen ist dann der letzte Tag vor dem Wettkampf und es wird ernst. Das Briefing steht an und ich werde mit Startnummer 2 am Sonntag ins Mittelmeer rennen. Die Fingernägel  sind schon in Deutschlandflagge lackiert, also kann ja nichts mehr schief gehen 🙂

Einen ersten Vorbericht der ETU gibt es hier: http://etu.triathlon.org/news/article/melilla_small_but_beautifully_formed

Bis dahin,

Lina

 

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TL Italien

Italien 2015_1

So, nun bin ich nach 20 Stunden Autofahrt auch wieder zu Hause angekommen.  Warum? Ferienende=Stau auf  Deutschlands Autobahnen!!!

Vor zwei Wochen ging es zusammen mit dem Nordrhein-Westfälischen Triathlon Kader ins Trainingslager nach Italien. Mit Zwischenübernachtung in der Schweiz erreichten wir unsere Anlage sicher aber erschöpft (auf dem Hinweg in weniger als 20 Stunden :D). Mit über 30 SportlerInnen waren wir eine sehr große Gruppe, doch die Stimmung war super und es wurde ordentlich trainiert.  Das Wetter in der Toskana zeigte sich in den zwei Wochen  von seiner besten Seite, sodass ich auch an meiner Bräune ein wenig trainieren konnte:) Doch nun zum Training: denn dafür ist man ja schließlich im Trainingslager.

Beim Radfahren teilten wir uns in 3-4 Gruppen, einfach damit es nicht so gefährlich wurde. Die Toskana hat viele schöne Strecken und ich konnte einige Berge erklimmen. Bis auf den einen Regentag schien immer die Sonne und es wurden ordentlich Kilometer gesammelt. Aber wir sind ja nicht aus Zucker und so knackten wir auch am besagten Regentag bei Hagel, Regen und Wind die 90km Marke 🙂 Dafür musste sich am letzten Tag nach 110km, einigen vielen 15% Bergen aber auch ein Eis gegönnt werden. Wir waren ja schließlich in “Bella Italia”!  Die Anlage lag mitten in der Natur, hatte aber für uns den Vorteil, dass wir viele schöne Laufstrecken entlang der Felder hatten. Es wurde also nie langweilig und aus einem der vielen Frühläufe wurde ehr unfreiwillig ein richtiger Crosslauf. Zusammen mit Lena und Robin machte ich mich auf den Weg und es sollte nicht unser Tag werden.  Wir erwischten gefühlt jeden Weg der eine Sackgasse war und da wir nicht aus 10 bzw. 14km 20km machen wollten blieb nur der Sprung über den Fluss. Mehr oder weniger trocken und sauber (und ja ich bin mit Schuhen duschen gegangen :D) hatten wir es auch geschafft wieder in der Anlage anzukommen. Die Tempoeinheiten habe ich dennoch wohl überstanden und ich hoffe dieses gute Gefühl mit in die nächsten Wettkämpfe nehmen zu können. Der hoteleigene 50m Pool wurde jeden Tag für das Schwimmtraining belegt. Auf 3 Bahnen wurde an der Technik und Peace gefeilt und viele Kilometer können in die Doku eingetragen werden. Dazu kam auch die Athletik nicht zu kurz und ich bin guter Dinge das das Training der letzten Wochen anschlägt.

Wie bereits erwähnt stellten wir einen neuen Geschwindigkeitsrekord auf der Rückfahrt auf 🙂 Ich glaube so oft und so lange stand ich in zwei Tagen noch nie im Stau, aber man soll ja niemals nie sagen. Doch wir schafften es noch pünktlich zum Stadtlohner Citylauf.Da ich in Stadtlohn trainiere war es ein schöner Abschluss der Ferien. Nach einem anstrengenden Trainingslager machten wir daraus aber einen Trainingslauf. Zusammen mit meinem kleineren Bruder und Teamkollegen machten wir uns über die 4 Runden und schlugen ein ehr gemächliches Tempo an. Doch konnte ich meine Altersklasse gewinnen und insgesamt 2 Frau werden. Fotos und Ergebnisse hier: http://www.stadtlohner-citylauf.de/2015.html

Nun heißt es Tasche auspacken, waschen und Tasche wieder einpacken. Schon am Donnerstag geht es für mich weiter zum zweiten Europacup. Dieser wird in Melilla stattfinden und ich bin gespannt wie sich meine Arme und Beine schlagen werden. Ich bin hoch motiviert und freue mich auf die Reise auf den afrikanischen Kontinent.

Bis dahin,

Lina

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Leistungstest Saarbrücken und Europacup Quarteira

HERZLICH WILLKOMMEN auf meiner Hompage.
Ich freue mich, euch auf meiner Hompage begüßen zu dürfen. Stöbert doch einfach mal auf den Seiten und schaut vorbei, wenn es wieder etwas Neues gibt!!!
Nachdem das letzte Jahr sehr erfolgreich verlaufen ist, startete dieses Jahr auch mehr oder weniger gut. Nach guten Trainingslagern in Mittersill und auf Mallorca stand der erste Test in Saarbrücken an. Die Leistungsüberprüfung für D/C und C Kader Athleten sollte einen ersten Vergleich liefern. Optimistisch und gut gelaunt machte ich mich auf die 800m Schwimmen. Da ich nie in einem 50m Becken schwimme, bin ich mit einer Zeit von 10:35min ganz zufrieden. Zumal ich zum ersten mal zeigen konnte, dass ich eigentlich auch schwimmen kann. Ich war ganze 40 Sekunden (!!!) schneller als im letzten Jahr. Da kann man ganz zufrieden sein 🙂
Nach einer kurzen Mittagspause ging es auf die Laufbahn. Nach 18:40min über 5km  blieb die Uhr für mich stehen. Zwei Wochen ohne Laufen machen doch ganz schön schwere Beine. Leider war es nicht ganz das, was ich mir erhofft hatte, doch die Saison ist ja noch lang. Insgesamt ein 5 Platz in der Jugend A klingt dennoch vielversprechend.
Zwei Wochen später flog ich vorletztes Wochenende Richtung Portugal. Zusammen mit der deutschen Nationalmannschaft startete ich beim Europacup in Quarteira. Letztes Jahr sprang bei meinem  ersten Europacup ein 17 Platz herraus und ich wollte gerne ein ähnlich gutes Ergebnis erziehlen.
Nach der Anreise am Mittwoch trainierten wir noch ein wenig auf den Wettkampfstrecken und machten uns mit diesen vertraut.  Mit Nummer 18 ins Rennen gehend, schaffte ich es mit einem guten Schwimmen in die erste Radgruppe.  Da sich auf der Radstrecke nichts veränderte, war das abschließende Laufen entscheidend. Leider ist meine Laufform noch nicht die beste, doch ich schnappte mir den letzten Platz in der Top 10 🙂
Ich denke mit einem 10 Platz zum Anfang der Saison kann ich sehr zufrieden sein!
Herzlichen Glüchwunsch auch an die anderen Mädels und Jungs. Sau starke Rennen!!! ( Ergebnisse hier: http://www.triathlon.org/results/event/2015_quarteira_etu_triathlon_junior_european_cup)
Nun geht es mit dem NRW Triathlon Kader ins Ostertrainingslager nach Italien, um weiter an der Form zu Arbeiten.
Danke auch an meine Sponsoren, die mir diesen Sport ermöglichen!!!
Bis demnächst,
Lina