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Podestplatz in Viernheim

Einen erneuten Ausflug auf die noch ungewohnte Kurzdistanz (= Olympische Distanz) wagte ich am letzten Samstag beim Triathlon in Viernheim. Nicht wie sonst galt es 750m zu Schwimmen, 20km Rad zu fahren und 5km zu Laufen, sondern eben die doppelte Distanz von 1,5km Schwimmen, 40km Radfahren und 10km Laufen.

Geschwommen wurde im Freiwasser, genauer im Wiesensee. Die Frauen starteten zusammen mit den Männern der 1. Startgruppe (also 300 Leute) um 9.00 Uhr. Ich erwischte einen guten Start und konnte als erste Frau, mit rund 1. Minute Vorsprung, aus dem Wasser steigen.

Im Gegensatz zu den Rennen der ITU war an diesem Wochenende Windschatten fahren nicht erlaubt. Auch die Radstrecke hatte es in Sich. Die ersten 8km ging es mit bis zu 17% Steigung nur bergauf. Hier konnte ich meinen Vorsprung auf die Verfolgerinnen noch verteidigen. Die letzten 20km dagegen führten leicht bergab bzw. flach zurück in Richtung Wechselzone. Leider erwischte ich nicht meinen besten Tag auf dem Rad und hatte gegen die Zeitfahrräder keine Chance. Am Ende stieg ich also als dritte Frau vom Rad.

Beim abschließenden 10km Lauf veränderte sich nichts mehr in der Platzierung, sodass ich als gute Dritte die Ziellinie überquerte.

Der Wettkampf war eine gute Vorbereitung für den in drei Wochen anstehenden Afrika Cup in Marokko, dieser wird nämlich ebenfalls über die Olympische Distanz ausgetragen.

Noch zu Viernheim: in allen drei Disziplinen ist noch Luft nach oben, aber trotz der Hitze bin ich dieses Mal nicht kollabiert 🙂 

 

Lina