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1. Bundesliga Finale Hannover + Studenten WM

Ohne Laptop schreibt es sich tatsächlich nicht ganz so gut, sodass mein Blog zu Hannover und der Studenten WM jetzt etwas länger gedauert hat. 

Wer mir auf Instagram folgt, der hat die ganze Sache ja auch schon mitbekommen  🙂 

1.Triathlon Bundesliga 

Das letzte Rennen der Bundesliga fand in Hannover statt. Wieder einmal ein Team Event. Bei der 2×2 Paarstaffel haben wir zu zweit einen Triathlon absolviert & mindestens 3 Athletinnen mussten das Ziel am Ende erreichen. Etwas kompliziert zu erklären, aber mal so grob das System 🙂 

Bei uns im Team Berlin machten Lara & Nelly den Anfang und Celine & ich waren dann das 2. Paar. Ca. an Position 10 machten wir beide uns auf die Reise. 

Der Plan war, dass ich für Celine schwimme + Rad fahre, sodass sie ihre Laufstärke ausspielen kann. Lief dann auch ziemlich gut. 

Beim Schwimmen schafften wir es ein Team zu überholen, bevor ich auf dem Rad den Turbo zünden konnte. So hart Rad gefahren bin ich lange nicht mehr 🙂 

Nach dem Radfahren „noch“ auf Position 4. lief Celine das Ganze noch auf den 2. Platz!

Platz 2 und unsere erstes Podium der Saison🥰 In der Endabrechnung der Tabelle könnten wir uns sogar noch von Platz 6. auf den 4. Platz  vorschieben 😎 

Also ein sehr sehr cooles Wochenende & ein toller Abschluss der 1. Bundesliga. 

Studenten WM 

Die Studenten WM war leider nicht ganz so erfolgreich wie ich es mir im Vorhinein erhofft hatte. Aber dennoch bin ich froh überhaupt an der Startlinie gestanden zu haben, da ich dran doch so meine Zweifel hatte. 

Nach dem Rennen in Hannover bin ich leider krank geworden (kein Corona), aber so richtig richtig fit habe ich mich leider nicht mehr gefühlt. Da helfen eine 24h Anreise und ein anderes Land mit ungewohnten Essen natürlich auch nicht, um wieder gesund zu werden. So genoss ich also mehr die warme Luft anstatt mich auf den Wettkampf vorzubereiten. Am Morgen des Rennens ging es mir dann wenigsten so gut, dass ich dachte: Probiere es wenigstens mal, wenn gar nix geht musst du eben raus gehen. 

Zu meiner Überraschung schaffte ich sogar den Sprung in die erste Radgruppe, doch sobald ich wirklich Gas geben wollte, wollte mein Körper nicht.  So wurde das Rennen mehr wie eine Trainingseinheit und beim Laufen joggte ich noch gemütlich ins Ziel, da ich dennoch ein paar Punkte mitnehmen wollte und wir nach dem Radfahren einen kleinen Vorsprung hatten. Letztendlich kam ich als 15. ins Ziel. Hört sich gar nicht schlecht an, jedoch hätte hätte …, ein besseres Ergebnis war gesund sowas von drin! 

Mit dem deutschen Damenteam aber konnten wir den Tag dennoch vergolden 🙂 Zu dritt haben wir eine gute Leistung insgesamt zeigen können, sodass wir in der Teamwertung den 1. Platz belegt haben.

Und auch am nächsten Tag durfte ich noch einmal starten. Im internationalen der FISU startete auch ich im Team-Relay. Es ging mir zwar nicht wesentlich besser, mein Gesundheitszustand verschlechterte sich aber über Nacht auch nicht (das kam später). So zeigten wir alle vier erneut eine solide Leistung und belegten am Ende den 5. Platz. 

Die Rückreise sollte dann noch zu einem kleinen Höllentrip werden. 40h später, 3 Kilo leichter (…) und mit nichts im Magen, war ich Montagabend endlich wieder zu Hause. Meinem Magen geht es immer noch nicht wieder 100% gut, meine Erkältung/ Infektion ist aber glücklicherweise so gut wie verschwunden. 

Ein bisschen gedulden muss ich mich also noch, bevor das Training wieder los geht. 

Wenn alles gut läuft starte ich dann noch am 9.10 beim EC Ceuta bevor es in die USA zur 70.3 Weltmeisterschaft geht!

Drückt mir also die Daumen, dass ich schnell gesund werde. 

Bis dahin, 

Lina