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Europacup Melilla

Zeit ein paar Zeilen zu meinem Europacup in Melilla zu schreiben. Die Wochen nach dem Rennen waren doch ziemlich voll gepackt und eine kleine Erkältung hält mich immer noch zurück. So sitze ich also im Trainingslager und genieße die sommerlichen Temperaturen auf dem Hotelbalkon und nicht während einer Laufeinheit. Aber es wird besser und heute werde ich vorsichtig die Weinberge mit dem Rennrad erkunden.

Aber zurück zum Europacup. In Melilla war ich das letzte Mal 2015 zum Junioren-Europacup. Die lange Anreise war mir somit bereits bekannt und als ich am Flughafen Melilla tatsächlich mein Rad in Empfang nehmen konnte, machte ich drei Kreuze. Dem Triathlon konnte also nichts im Wege stehen, dachte ich.

Leider wurde aus dem Triathlon nichts. Die Schlechtwetterfront kam zwar erst bei der Abreise am Montag und nicht am Sonntag, dennoch entscheid sich die Rennleitung 30min vor dem Start anstatt eines Triathlons einen Duathlon zu veranstalten. So hießt es also 2,5km Laufen – 20km Radeln – 5km Laufen. Etwas schade, da man locker hätte Schwimmen können und wir ja keine Hallensportler*innen sind.

Somit war meine sehr gute Stimmung, sagen wir mal, nur noch gut 🙂 Da ich wusste, dass ich beim Laufen ehr schlechte Karten habe, stellte ich mich auf ein hartes Radfahren ein. So kam es dann auch. Leider verpasste ich die Gruppe um ein paar Sekunden und schaffte es die Lücke beim Radfahren nicht zu schließen. Der zweite Lauf war dann richtig hart und ich wäre gerne schneller gelaufen.

Mit dem ersten Lauf und dem Radfahren bin ich aber zufrieden. Viel mehr wäre nach dem spärlichen Lauftraining nicht drin gewesen und da es doch sehr windig auf dem Rad war, hatte ich alleine leider keine Chance. Der 39. Platz ist so mit der erste Stand dieser Saison. Beim Europacup in Caorle gibt es dann hoffentlich einen Triathlon und somit ein weiteres Rennen zum reinkommen.

Jetzt heißt es gesund werden und doch noch ein paar Tage des Trainingslagers ordentlich trainieren 🙂

Frohe Ostern!